Schon früh um 7.00 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Altdorf ins Kapuzinerkloster. Altdorf liegt nahe des Vierwaldstättersees in der Schweiz. In Altdorf angekommen begrüßte uns Bruder Anton Rotzetter und führte uns auf amüsante Weise durch die einzelnen Räumlichkeiten des Klosters. Wir durften die Kapelle, den Speisesaal, die Bibliothek, den Meditationsraum und zu guter letzt Bruder Antons Zimmer sehen.
Bruder Anton Rotzetter ist ein anerkannter Schriftsteller und wird dieses Jahr auch als Gastredner des "3. Hegner Thementreffs" am 02. Dezember 2008 bei uns im "Haus St. Elisabeth" sein.
In Altdorf leben 8 Brüder, die in verschiedenen Seeelsorgeaufgaben vor allem im Kanton Uri tätig sind. Seit 1997 wird das Kloster auch als "Haus der Stille" geführt. Es bietet Männern und Frauen jeder Konfession die Teilnahme (eine Woche bis vier Wochen) am franziskanischen Leben an.
Danach ging es weiter zu einem sehr leckeren Mittagessen in einem kleinen Restaurant in Altdorf. Gut gestärkt machten wir uns auf die Weiterfahrt in unser Mutterhaus nach Ingenbohl. Dort wurden wir sehr herzlich aufgenommen. Zuerst stand eine Tonbildschau auf dem Programm, die uns einen ersten Einblick in das Leben und Tätigkeitsbereiche der Ingenbohler Schwestern gab. Danach ging es weiter mit einer hochinteressanten Klosterführung durch das große Klosterareal. Wir haben die Kapelle mit Krypta, dort wird an unsere selige Mutter Maria Theresia erinnert, und den großen Klosterpark besichtigt. Zum Abschluß haben wir den tollen Blick von der Dachterrasse des Klosters genossen. Anschließend wurden wir noch zu Kaffee/Tee und selbstgemachtem Kuchen (S'Zvieri) eingeladen.
Unser letzter Programmpunkt der Abschlußgottesdienst in der Krypta. So viele Eindrücke regen zum Nachdenken an und so begaben wir uns frohgelaunt wieder zurück auf die Heimreise.
Weitere Informationen zu unserem Mutterhaus in Ingenbohl unter www.kloster-ingenbohl.ch
Im Talkessel von Schwyz, am Vierwaldstättersee, auf einem Hügel der Gemeinde Ingenbohl, steht das Kloster Ingenbohl unübersehbar. Es ist das weltweite Zuhausefür 3910 Kreuzschwestern in 387 Niederlassungen, die in 14 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika leben und wirken. In der Schweiz kennt man die Schwestern als Ingenbohlerschwestern, diese gehören zur römisch-katholischen Kirche und gehören zur großen franziskanischen Ordensfamilie. Die Ingenbohlerschwestern möchten die frohmachende und befreiende Botschaft des Evangeliums in unsere Welt und Zeit tragen, die Güte und das Erbarmen Gottes durch unser Leben aufleuchten lassen. Die Sehnsucht und der Wille, diesen übernommenen Auftrag zu erfüllen, drückt sich in unserem Namen aus: Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz.
Wegweisend auf dem Weg der Nachfolge Christi sind Franziskus von Assisi und die Gründer der Schwesterngemeinschaft Theodosius Florentini und Mutter Maria Theresia Scherer.
Neuigkeiten