Kolloquium Bodenseeforschung 2009

Umweltveränderungen am Bodensee - eine internationale Herausforderung


Die heutige Tagung am 6. Oktober 2009 wurde vom Institut für Seenforschung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg organisiert. Unter dem Namen "Kolloquium Bodenseeforschung 2009" - Umweltveränderungen am Bodensee - eine internationale Herausforderung - findet die Veranstaltung statt, die reges Interesse bei den Teilnehmern geweckt hat. Ca. 100 Teilnehmer haben sich angemeldet, um über dieses spannende Thema zu diskutieren.

Zum Thema: Die Wasserqualität und das Ökosystem des Bodensees werden durch die vielseitige menschliche Nutzung des Sees und seines Einzugsgebiets beeinflusst. Die hohe Nährstoffbelastung des Sees hatte bis in die 1980er-Jahre erhebliche negative Auswirkungen. Durch internationale Kooperation der Länder und Kantone im Einzugsgebiet des Bodensees konnte ein "Umkippen" des Sees verhindert und eine nachhaltige Stabilisierung des Ökosystems erreicht werden.

Zur Stärkung der interdisziplären Forschung und des integrierten, vorsorgenden Gewässerschutztes am Bodensee wurde das "Internationale Kooperationsnetzwerk Bodensee" (IKNB) ins Leben gerufen. Im IKNB wirken mit:

  • die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB),
  • die Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein (AWBR),
  • die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW),
  • die Universität Stuttgart und
  • die Universität Konstanz.

Die Zusammenarbeit fördert die spezifischen Stärken der einzelnen Einrichtungen, nutzt Synergieeffekte und erhöht die Effizienz.

Im "Kolloquium Bodenseeforschung 2009" des IKNB werden die Ergebnisse aus aktuellen Forschungsarbeiten vorgestellt und  hinsichtlich ihrer praktischen Relevanz diskutiert.


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