Ein Hotel mit Geschichte am Bodensee
Das Hotel St. Elisabeth in Hegne am Bodensee ist mehr als ein modernes Tagungs- und Urlaubshotel. Es ist ein Ort mit Geschichte, der seit über 200 Jahren für Gastfreundschaft, Begegnung und Menschlichkeit steht. Die Wurzeln des Hauses reichen bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück und sind eng mit den Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz und dem Kloster Hegne verbunden.
Heute verbindet das Hotel Tradition und Moderne – geprägt von christlichen Werten, zeitgemäßer Gastlichkeit und einer einzigartigen Atmosphäre am Bodensee.
Vom Gasthaus „Zum Hirschen“ zum Hotel St. Elisabeth
Die Geschichte des heutigen Hotels beginnt lange vor seiner Eröffnung. Anfang des 19. Jahrhunderts befand sich an dieser Stelle das Gasthaus „Zum Hirschen“, das im Jahr 1815 die Schankrechte erhielt. Nachdem die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz das Anwesen im Jahr 1892 erworben hatten, begann ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses.
Um den Gasthausbetrieb, nun weitergeführt durch einen Pächter, aufrechtzuerhalten, wurde 1902 das heutige Haus Franziskus auf der gegenüberliegenden Straßenseite errichtet. Das bisherige Gebäude wurde zum Schwesternkrankenhaus St. Elisabeth umgestaltet. Es diente zunächst kranken und pflegebedürftigen Schwestern als Heimstätte und entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte immer weiter.
Nach dem Ersten Weltkrieg fanden dort Kinder Erholung und während des Zweiten Weltkriegs waren im Gästehaus Mütter mit Kindern untergebracht, die aus den Industriegebieten Nordwestdeutschlands evakuiert worden waren. Später wurde St. Elisabeth zum Exerzitien- und Gästehaus und bot Raum für Einkehr, Begegnung und geistliche Bildung. Ab 1973 fanden hier zudem die jährlichen Exerzitien für die Kreuzschwestern statt.
Der Weg zum heutigen Hotel
Dem Neubau gingen in den Jahren 2003 und 2004 umfassende Analysen und Planungen voraus. Das Ziel bestand darin, ein Haus zu schaffen, das den Anforderungen eines modernen Tagungs- und Urlaubshotels entspricht und zugleich die Geschichte des Ortes bewahrt.
Dabei wurde u. a. der Erweiterungsbau aus dem Jahr 1965 mit Kapelle in das neue Gesamtkonzept integriert. Das ursprüngliche historische Gebäude musste weichen. An seiner Stelle steht heute das Haus Konrada Bilger, benannt nach der ersten Provinzoberin der 1895 gegründeten heutigen Provinz Baden-Württemberg.
Im Jahr 2006, als die weltweite Kongregation der Kreuzschwestern ihr 150-jähriges Gründungsjubiläum feierte, wurde das neue Hotel St. Elisabeth seiner Bestimmung übergeben.
Ein Ort der Begegnung
Das Hotel versteht sich als Ort für Menschen, die Erholung, Inspiration und Begegnung suchen.
Mit dem Leitgedanken „Gastlichkeit für Leib und Seele“ heißt das Hotel Menschen willkommen, die Erholung, Inspiration und Begegnung suchen. Es möchte nicht allein hervorragenden Service bieten, sondern vor allem eine Atmosphäre schaffen, die Leib und Seele nährt – einen Ort zum Verweilen, zur Besinnung, zur Erholung und auch zur kreativen, geistigen Arbeit.
Nach der Erweiterung im Jahr 2016 verfügt das Hotel heute über 84 Zimmer mit 144 Betten sowie moderne Tagungs- und Gruppenräume. Die technisch hervorragend ausgestatteten Veranstaltungsräume bieten den passenden Rahmen für Seminare, Tagungen und Begegnungen unterschiedlichster Art.
Die neu gestaltete Hauskapelle bildet das geistliche Zentrum des Hauses. Sie lädt als Ort der Ruhe zum Nachdenken, Beten und zur Feier der Eucharistie ein.
Kreativität, Bildung und Kultur
Ein weiterer wichtiger Baustein ist die KreativWerkstatt. Die Idee entstand 2009, nachdem geeignete Werkstatträume zur Verfügung standen. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wurde die Werkstatt 2012 eröffnet.
Heute wird die KreativWerkstatt von der Theodosius Akademie weitergeführt. Diese bietet ein vielfältiges Programm aus Seminaren, Kreativangeboten und persönlicher Weiterbildung.